Vielsaitig – Klangperspektiven der Harfe

„Harfe im Duo“ ist ein Projekt von Liz Fréon und Maura Knierim. Die beiden zeigen die Harfe als vielseitiges Instrument und Vertreter des Impressionismus, der Romantik als auch der Moderne und Gegenwart. In ihrem Konzert „Vielsaitig – Klangperspektiven der Harfe“ interpretiert „Harfe im Duo“ Werke von Maurice Ravel, Félix Godefroid, Caesar Franck, Bernard Andrès und Carlos Salzedo.

Vielsaitig – Klangperspektiven der Harfe
12. April 2026, 17:00 Uhr
studioRose, Roseweg 1
Schondorf am Ammersee
Veranstalter: studioRose
Eintritt frei, Spenden erbeten

Harfe im Duo

Die beiden Harfenistinnen Liz Fréon und Maura Knierim begegneten sich erstmals 2013 in den Anfängen ihrer Studienlaufbahn am Consérvatoire de Versailles (CRR). Ihrer beiden musikalischen Wege führten sie weiter nach Wien und San Sébastien bevor sie sich in Berlin wieder kreuzten.

Harfe im Duo: Maura Knierim und Liz Fréon spielen im studioRose, Schondorf am Ammersee. Foto: Katharina Mayer
Maura Knierim und Liz Fréon (Foto © Katharina Mayer)

Sie knüpften an ihrer alten Freundschaft an und diese entwickelt sich seither stetig weiter. Dabei stehen sie in einem intensiven Austausch und einer engen Zusammenarbeit, sowohl als Musikpädagoginnen als auch als konzertierende Musikerinnen.

Von der Romantik bis zur Moderne

„Harfe im Duo“ gründete sich 2024. Gemeinsam beschäftigen sich die beiden Harfenistinnen mit Werken aus dem bekannten als auch unbekannteren Repertoire für zwei Konzertharfen. Es ist ihnen ein Anliegen in ihrer Programmgestaltung, die Harfe als vielseitiges Instrument und Vertreter des Impressionismus, der Romantik als auch der Moderne und Gegenwart vorzustellen.

In dem Konzert „Vielsaitig – Klangperspektiven der Harfe“ im studioRose werden Liz Fréon und Maura Knierim als „Harfe im Duo“ Werke von Maurice Ravel, Félix Godefroid, Caesar Franck, Bernard Andrès und Carlos Salzedo interpretieren.

Maura Knierim

Maura Knierim, die aus der Ammerseeregion stammt, lebt als freischaffende Harfenistin in Berlin. Neben Orchesterengagements (Thüringer Symphoniker, BSOF, Bühne Baden, u.a. ) liegt ihr Schwerpunkt in der Kammermusik (nouveau pastel, Trio Masilka) und der Entwicklung eigener musikalischen Projekte.

Sie konzertiert in Konzerthäusern wie der Philharmonie Berlin und dem Konzerthaus Wien sowie auf kleineren Bühnen und Festivals für zeitgenössische Musik (Festival Rudolstadt, Klangspuren Schwaz in Tirol, steierischerherbst).

Maura Knierim absolvierte ihr Studium bei Prof. Mirjam Schröder an der Universität für Musik und darstellende Kunst (mdw) in Wien sowie an der Universität der Künste Berlin (UdK). Weitere Stationen waren: Jungstudium bei Prof. Maria Stange an der HMDK in Stuttgart, Konservatorium (CRR) in Versailles, IEMA Internationale Ensemble Modern Academy, Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik und internationale Meisterkurse.

Ihre musikalische Arbeit findet Resonanz in zahlreichen Stiftungsförderungen (Heidehof-Stiftung, Theodor-Rogler-Stiftung, Hermann-Haake-Stiftung, u.a. ), sie ist Preisträgerin des Kulturförderpreis des Landkreises Landsberg am Lech und Stipendiatin von YEHUDI MENUHIN Live Music Now Berlin e.V. Die Aufführung Zeitgenössischer Musik sowie die Praxis Freier Improvisation liegen ihr besonders am Herzen.

Neben regelmäßigen Orchesterengagements liegt ihr Schwerpunkt in der Kammermusik und der Entwicklung eigener musikalischen Projekte. In ihrem Duo nouveau pastel widmet sich Maura Knierim gemeinsam mit der Flötistin Evamaria Felder der Interpretation klassischer und wenig bekannter Werke. Sie initiierte das Wiener Improvisationsensemble trio silberfisch und ist Mitglied des Trio Masilka, das sich auf Weltmusik und arrangierte Werken im Rahmen alternativer Konzertformate konzentriert.

Zuletzt kreierte sie in dieser Formation das Musiktheater „Eine musikalische Bruchlandung“ für Grundschulen, sowie das Crossover-Projekt The Fairy Queens. Außerdem konzertiert Maura Knierim regelmäßig im Duo YUMA mit der Blockflötistin Julia Herzog, sowie in dem Ensemble Harfe im Duo mit ihrer Kollegin Liz Fréon.

Liz Fréon

Nachdem Liz Fréon bereits mit sieben Jahren das Harfenspiel als Leidenschaft und Lebenswerk für sich entdeckt hatte, begann sie mit 18 Jahren ihr Musikstudium in Frankreich. Dies verfolgte sie in Spanien weiter, wo sie ihren Bachelor-Abschluss in Interpretation am Centro Superior de Musica del Pais Vasco, Musikene San Sebastian erreichte. Darauf folgte ein Master-Studium an der Universität der Künste Berlin (UdK), welches sie bei Marie-Pierre Langlamet als Instrumentalsolistin 2021 abschloss. 2020 bis 2022 spielte Liz als Akademistin in der Deutsche Oper Berlin.

Seit dem Abschluss ihres Studiums musiziert Liz Fréon als freiberufliche Harfenistin, verschiedene Engagements mit Ensembles und Orchestern gestalten ihre Arbeit. Zu nennen sind das Orchester der Staatsoper Berlin, der RIAS Kammerchor, das Gewandhausorchester, die Kammersymphonie Berlin, Concerto Köln, das Orchester des Babylons Kinos und das Kammerorchester Unter den Linden.