Stahl trifft auf Licht. Unter dem Titel CONSTELLATION ROSE zeigt das studioRose eine Lichtinstallation von Hartung | Trenz gemeinsam mit Arbeiten des Schondorfer Metallkünstlers Thomas Lenhart.
CONSTELLATION ROSE
Vernissage 21. November, 19:00 Uhr
Ausstellung: 21. November bis 13. Dezember 2026
Öffnungszeiten
Mittwoch, Donnerstag, 16:00 bis 18:00 Uhr
Freitag bis Sonntag, 15:00 bis 18:00 Uhr
studioRose, Bahnhofstrasse 35
Schondorf am Ammersee
Veranstalter: studioRose
Ein begehbares Universum aus Licht
Detlef Hartung (Köln) und Georg Trenz (München) realisieren seit 1998 als Künstlerduo Hartung | Trenz gemeinsame Lichtkunst-Projekte mit Licht, Raum und Sprache. Ihre Arbeiten waren in Australien, Nordamerika, Afrika, Israel und auf zahlreichen Lichtkunstfestivals in Europa zu sehen und sind in mehreren öffentlichen Sammlungen, sowie in dauerhaften Installationen im öffentlichen Raum vertreten.

Durch oft mehrschichtige Projektionen aus verschiedenen Lichtquellen schaffen sie mit typographisch gestalteten Texten ortsspezifische Arbeiten. Ein visuelles, poetisches Nachdenken über den jeweiligen Ort und seinen Kontext eröffnet neue Deutungsmöglichkeiten und lässt gedankliche Freiräume entstehen.
Die Arbeit CONSTELLATION ROSE verwandelt den Boden des studioRose in ein begehbares Universum aus Licht und Typographie. Ein Kosmos aus Sprache und Schrift. Unendliche Weiten und Welten, generiert aus den 26 Schriftzeichen unseres Alphabets, zusammengefasst zu allgemeinen und regionalen Wörtern, Begriffen und Namen aus jeweils vier Buchstaben.
Eines davon: ROSE
Website: https://www.hartung-trenz.de/
Linie – Fläche – Raum
Getreu seiner minimalistischen Einstellung zum Material folgt der Entstehungsprozess von Thomas Lenharts Arbeiten konsequent einem vorher festgelegten konkreten Gedanken. Es gibt keine Abstraktionsmöglichkeiten, seine Kunst zeigt das was sie ist: die konsequente Entwicklung aus Grafik über Fläche zum Raum.

Die Linie – ist in der Geometrie die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten. Ein Strich auf dem Papier, ein Faden im Objekt.
Die Fläche – ergibt sich aus der Aneinanderreihung von Linien. Je nach Lage der Bezugspunkte erscheint sie flächig oder gewölbt.
Der Raum – wird schon mit der ersten Linie definiert. Verbindung oder Trennung?
Durch das Zusammenwirken der Linien zu Flächen entsteht das individuelle Raumkonzept einer Arbeit. Dabei helfen Linien eine Fläche zu verstehen, diese wiederum sind Teil des Raumes, den sie bilden. Doch beschränkt sich dieser Raum nicht auf den sichtbaren Teil der Arbeit. Neue Aspekte der Umgebung werden wahrgenommen, anders interpretiert.
Die Arbeit formt den Raum. Wie verändert sich der Raum? Aus diesem Gedanken heraus sind Lenharts Arbeiten auch nicht für eine bestimmte Situation konzipiert, sondern stehen im Dialog zu ihrer jeweiligen Umgebung.
Der in Erlangen geborene Thomas Lenhart lebt und arbeitet seit 1992 in Schondorf . Sein Schwerpunkt ist die Metallgestaltung, auch in Verbindung mit anderen Materialien und Lichtgestaltung. Als selbstständiger Gestalter hat er an über 30 Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen und zahlreiche Arbeiten für private und öffentliche Auftraggeber realisiert. In Schondorf kennt man ihn vor allem durch seine Skulptur „Großer Fadenschein“ in der Seeanlage.


